Die Zeitungsbranche glaubt aber immer noch, dass ihr Geschäft so läuft, dass die Leser die Inhalte gefälligst so zu kaufen haben, wie die Verlage sie verkaufen wollen. Die Verleger glauben offenkundig, dass sich bei Journalismus nicht um eine Dienstleistung handelt, bei der die erfolgsversprechendste Strategie die ist, die den Wünschen der Kundschaft so weit wie möglich entgegenkommt. Sie halten sich für unverzichtbar und ihre Produkte für unersetzbar. Sie folgen der Musikbranche in den Abgrund.
Und solange Pseudomoderne-Internet-Zeitungen wie digirati das nicht verstehen werden sie auch keine Chance haben. Ich will Feeds und mir meine Zeitung selbst zusammenstellen. So funktioniert das und nicht anders.
Aussichtslos, selbstmörderisch, unverschämt « Stefan Niggemeier
Source: stefan-niggemeier.de